EVA-Zwischenschichtfolie und PVB-Zwischenschichtfolie werden beide zur Herstellung von Verbundglas verwendet.
PVB-Zwischenschichtfolien werden seit etwa 40 Jahren zur Herstellung von Verbundglas verwendet.
Und EVA-Zwischenschichtfolien werden seit etwa 15 Jahren zur Herstellung von Verbundglas verwendet.
Verbundglas wird häufig als Sicherheitsglas zum Schutz von Personen und Sachwerten eingesetzt.
Polyvinylbutyral (oder PVB) ist ein Harz, das üblicherweise für Anwendungen verwendet wird, die eine starke Bindung, optische Klarheit, Haftung auf vielen Oberflächen, Zähigkeit und Flexibilität erfordern. Es wird aus Polyvinylalkohol durch Reaktion mit Butyraldehyd hergestellt. Die Hauptanwendung ist Verbundsicherheitsglas für Autowindschutzscheiben.
Allerdings ist PVB-Zwischenschichtfolie sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, was die Lagerung und Verarbeitung erschwert. Um die Luftfeuchtigkeit zu berücksichtigen, sind hohe Verarbeitungsbedingungen erforderlich.
Daher entwickelt sich EVA-Zwischenschichtfolie und spielt eine immer wichtigere Rolle in der Welt des Verbundglases und des dekorativen Kunstglases.
Ethylenvinylacetat (auch EVA genannt) ist das Copolymer aus Ethylen und Vinylacetat. Der Gewichtsprozentsatz Vinylacetat variiert üblicherweise zwischen 10 und 40 %, der Rest ist Ethylen.
Es handelt sich um ein Polymer, das in Weichheit und Flexibilität an Elastomermaterialien herankommt, sich aber wie andere Thermoplaste verarbeiten lässt. Das Material verfügt über gute Klarheit und Glanz, Barriereeigenschaften, Zähigkeit bei niedrigen Temperaturen, Spannungsrissbeständigkeit, wasserfeste Eigenschaften von Schmelzklebstoffen und Beständigkeit gegen UV-Strahlung. EVA hat wenig oder keinen Geruch und ist konkurrenzfähig