Ein italienisch-kubanisches Joint Venture wird in Kuba ein Behälterglaswerk im Wert von 90 Millionen US-Dollar (76 Millionen Euro) errichten.
Die kubanischen Behörden haben dem Joint Venture namens Vidrio Mariel zugestimmt, das das Werk in der Sonderentwicklungszone Mariel (ZEDM) errichten wird.
Vidrio Mariel ist ein Projekt zwischen dem italienischen Unternehmen Nelson Servizi und der kubanischen Gruppe Quimi, das von der Grupo Empresarial de la Industria Quimica des Industrieministeriums geleitet wird.
Der Bau der Anlage soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Die Anlage wird eine Kapazität von 110 Tonnen pro Tag oder 40.000 Tonnen pro Jahr haben.
Mit dieser Produktion können etwa 70 % der kubanischen Inlandsnachfrage gedeckt werden, der Rest ist für den Export bestimmt. Vidrio Mariel ist berechtigt, für etwa 25 Jahre in Kuba tätig zu sein.
Das Industriegebiet Mariel ( im Bild ) liegt 45 km östlich der kubanischen Hauptstadt Havanna.